Werder-Coach Kohfeldt will „nichts mehr dahinplätschern lassen“: Sieg in Freiburg wird zur Pflicht

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Werder-Coach Kohfeldt will „nichts mehr dahinplätschern lassen“: Sieg in Freiburg wird zur Pflicht


Wer an den Anfang der tiefgreifenden Werder-Krise zurückreisen will, der landet ganz sicher hier: 2. November 2019, Weserstadion. Der SV Werder Bremen duellierte sich mit dem SC Freiburg und führte bis in die Nachspielzeit mit 2:1 – der erste Sieg nach zuvor vier Niederlagen am Stück struggle zum Greifen nahe – der Vorbericht der *DeichStube.

Bremen – Doch dann traf Nils Petersen zum 2:2 für den SC Freiburg. Der späte Rückschlag, das erneute unglückliche Remis – beides zusammen löste etwas aus im Crew des SV Werder Bremen, das von den folgenden 15 Partien zwölf verlor und nur zwei gewann. Am Samstag um 15.30 Uhr ist nun wieder Freiburg der Gegner, diesmal im Breisgau sowie vor einer Geisterkulisse. Und es ist sehr sicher, dass es wieder ein Spiel wird, dem im Nachhinein große Bedeutung zugemessen werden wird. Denn entweder punktet Werder Bremen beim aktuellen Tabellensiebten und macht damit einen Schritt hin zum Ende der Krise oder für Coach Florian Kohfeldt (37) rückt das Ende seiner so furios begonnenen Amtszeit in Bremen immer näher.

Werder Bremen gegen den SC Freiburg: Ein Endspiel für Florian Kohfeldt?

Florian Kohfeldt weiß, dass ihm vermutlich keine weitere Niederlage im Stile des 1:four gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Montag zugestanden wird. „Es muss jetzt losgehen“, sagt er vor dem Auftritt beim SC Freiburg und meint damit natürlich Siege, Siege, Siege, die der Tabellenvorletzte braucht, um noch den Abstieg zu verhindern. Aktuell beträgt der Rückstand auf die auf dem Relegationsplatz liegende Fortuna aus Düsseldorf fünf Punkte – allerdings hat Werder Bremen noch das Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt in der Hinterhand.

Um beim SC Freiburg zu punkten bedarf es aber im Vergleich zur Leverkusen-Partie einer gewaltigen Leistungssteigerung. Denn der Sportclub überzeugt während der gesamten Saison und ergatterte am vergangenen Spieltag zum Re-Begin der Liga ein 1:1 bei den „Bullen“ von RB Leipzig. Gegen deren Tabellennachbarn Bayer ging Werder Bremen unter. Dennoch sagt Florian Kohfeldt: „Freiburg ist intestine drauf und spielt eine gute Saison. Wenn wir aber die individuellen Möglichkeiten vergleichen, ist es nicht aus der Welt, in Freiburg zu gewinnen. Wir müssen es nur als Mannschaft auf den Platz bringen.“ Genau das kann Freiburg aber bedeutend besser als Werder.

Werder Bremen gegen den SC Freiburg: Florian Kohfeldt fordert Wettkampfmodus

Werder Bremen muss für die Startelf-Aufstellung in Freiburg auf den immer noch angeschlagenen Linksverteidiger Ludwig Augustinsson verzichten, dafür rückt der zuletzt gelbgesperrte Davy Klaassen wieder in die Startelf. Auf Nuri Sahin und Johannes Eggestein verzichtet Kohfeldt freiwillig, beide gehören nicht zum Kader, sind in Bremen geblieben. Von den Auserwählten erwartet der Coach, nach dem blutleeren Auftritt am Montag jetzt endlich „in den Wettkampfmodus zu finden. Wir dürfen nichts dahinplätschern lassen.“ (csa)

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