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Sommer 2020: Das gilt in den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen

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Sommer 2020: Das gilt in den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen


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Reisewarnung soll zu Reisehinweisen werden

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich mit seinen Kollegen aus zehn der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen darauf verständigt, auf eine Öffnung der Grenzen für Touristen noch vor Sommerbeginn hinzuarbeiten. Die weltweite Reisewarnung, die noch bis zum 14. Juni gilt, soll demnach zunächst nur für die Europäische Union aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise für die einzelnen Länder ersetzt werden. Das bedeutet: Wenn die Entwicklung der Corona-Zahlen es weiterhin zulässt, sind ab dem 15. Juni in Europa einige Grenzen wieder offen. Wie der aktuelle Stand in Sachen Tourismus in den einzelnen Ländern ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

+++ Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus können Sie im Liveticker auf RTL.de nachlesen +++

Wo die Chancen für einen Mittelmeer-Urlaub intestine stehen, schätzt unser Reiseexperte Ralf Benkö hier für Sie ein.

Österreich

  • Die Einreise in beide Richtungen ist schon jetzt wieder möglich, wenn man seinen Lebenspartner oder Verwandte besuchen oder an wichtigen Familienanlässen teilnehmen will. 

  • Die Grenze zu Deutschland soll am 15. Juni wieder vollständig geöffnet werden.

  • Inns und Beherbergungsbetriebe dürfen ab dem 29.5. wieder öffnen.
  • In Inns: Mundschutzpflicht im Eingangsbereich und an der Rezeption
  • Gästegruppen sollen ähnlich wie Menschen aus einem gemeinsamen Haushalt behandelt werden und müssen demnach untereinander keinen Sicherheitsabstand einhalten.
  • Buffets sind unter besonderen Hygiene-Vorkehrungen erlaubt.
  • Hoteleigene Wellness-Einrichtungen dürfen genutzt werden.
  • Wichtige touristische Einrichtungen wie Museen, Bergbahnen und Freizeitparks sollen im Lauf der nächsten Wochen wieder öffnen.

Schweiz

  • Die Einreise in beide Richtungen ist schon jetzt wieder möglich, wenn man seinen Lebenspartner (auch ohne Eheschein) oder Verwandte besuchen oder an wichtigen Familienanlässen teilnehmen will.
  • Die Grenzen sollen am 15. Juni wieder für deutsche Touristen öffnen.
  • Keine Beschränkungen der Bewegungsfreiheit im Land
  • Inns und Geschäfte geöffnet
  • In Restaurant dürfen nicht mehr als vier Gäste am Tisch sitzen, Abstand zu anderen Tischen muss gewährleistet sein.

Italien

  • Ab dem 3. Juni sind Einreisen aus dem Ausland sowie Reisen innerhalb Italiens wieder erlaubt.
  • Regionen wie Südtirol öffnen die Inns schon ab Ende Mai.
  • Buffets in Inns sind verboten.
  • Überall gelten Abstandsregeln: Sonnenschirme am Strand müssen z. B. weit genug voneinander weg stehen.

  • Buchungen für den Zugang zu Strandbädern sollen verhindern, dass die Menschen zu dicht aneinanderliegen. Buffets in Inns sind verboten.

  • Desinfektionsmittel müssen überall bereit stehen.

Frankreich

  • Sommerurlaub, so hofft die Regierung, soll im Land ab Juli für die Franzosen selbst möglich sein
  • Laut Staatssekretär für Tourismus, Jean-Baptiste Lemoyne sollen bis Ende Juni so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich wieder öffnen können. Mehr daui soll in der Woche des 25. Mai entschieden werden.
  • Kleinere Museen dürfen schon wieder Besucher empfangen.Bei weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm ist noch unklar, wann er wieder für Touristen zugänglich wird. Große Museen wie der Louvre in Paris werden ihre Türen wohl nicht vor September öffnen. 
  • Cafés und Eating places in Frankreich könnten ab dem 2. Juni in den Regionen wieder öffnen, in denen das Virus weniger verbreitet ist.

Spanien

  • Grenzöffnung für Touristen frühestens Ende Juni
  • Menschen, die in Spanien eine Erstwohnung haben oder eine Arbeitsstelle antreten, dürfen einreisen, müssen danach aber bis auf weiteres zwei Wochen in Quarantäne.

  • Arbeitsgruppe prüft in einem Pilotprojekt vorzeitige Öffnung von Mallorca und anderen Urlaubsinseln für beschränkte Anzahl von Touristen

Griechenland

  • Bisher gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht für Einreisende aus dem Ausland – für Reisende aus Ländern mit niedriger Ausbreitung des Coronavirus ist aber eine baldige Aufhebung geplant
  • Vollumfänglicher Begin für den Tourismus unter hygienischen Auflagen laut Regierungschef Kyriakos Mitsotakis ab dem 1. Juli geplant
  • Archäologische Stätten im Freien sind wieder geöffnet, z. B. die Akropolis in Athen
  • Badestrände sind wieder geöffnet
  • Museen sollen nach Angaben des Kulturministeriums am 15. Juni öffnen.

Niederlande

  • Schon jetzt werden Bungalows und Ferienwohnungen wieder vermietet.
  • Ab dem 1. Juli sollen alle Campingplätze und Ferienparks wieder voll geöffnet werden. Bisher gilt das nur eingeschränkt: Duschen und WCs sind bisher geschlossen.
  • Ab 1. Juli werden sanitäre Anlagen auch an Stränden und in Naturparks wieder geöffnet.
  • Museen können ab 1. Juni mit vorheriger On-line-Anmeldung besucht werden.
  • Eating places, Cafés, Strandpavillons und Kneipen dürfen jeweils maximal 30 Gäste bewirten. Ab Juli sind dann bis zu 100 Gäste erlaubt.

Belgien

  • Alle nicht zwingend notwendigen Einreisen in das Land sind verboten, gleiches gilt für Reisen ins Ausland. 
  • Lockerungen ab dem 8. Juni nur in Absprache mit dem jeweiligen Nachbarland und wenn die Virus-Scenario auf beiden Seiten der Grenze vergleichbar ist.

Türkei

  • Inzwischen gelten nur noch Reisebeschränkungen für 15 statt wie zuvor für 31 Städte und Provinzen.
  • Ende Mai will das Land den inländischen Reiseverkehr aufnehmen, im Juni hofft es auf internationale Urlauber.
  • Für Inns und Eating places sollen strenge Corona-Auflagen gelten. Es müssen etwa Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, das Private soll eine Pandemie-Ausbildung erhalten. Gepäck wird mit Desinfektionsmitteln behandelt. Zudem wurde ein Zertifikationsprogramm für Inns entwickelt
  • Nach der Öffnung für internationale Flüge sollen an den Grenzübergängen, etwa am Flughafen Antalya, Corona-Exams durchgeführt werden.
  • Die halbstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airways hatte ihren Flugstopp für internationale Flüge zuletzt bis zum 1. Juni verlängert.

Kroatien

  • Seit dem 9. Mai gelten gelockerte Einreisebestimmungen: Ausländer dürfe die Grenze ohne Corona-Check und Quarantäne-Auflagen passieren, wenn sie eine Immobilie oder ein Boot in Kroatien besitzen, zu einem Begräbnis reisen oder über die Einladung eines Unternehmens verfügen
  • Wenn an der Einreise ein wirtschaftliches Interesse besteht, dürfen Ausländer aus der EU einreisen – eine informelle Weisung des Innenministeriums hält fest, dass dies auch für Urlauber gilt, die eine Unterkunft in Kroatien gebucht haben.
  • Die Behörden arbeiten zudem an neuen Regeln, die zu große Menschenansammlungen an den Stränden verhindern sollen.

Slowenien

  • Die Einreise ohne Corona-Exams und Quarantäne-Auflagen soll bald ermöglicht werden. Dies soll für Bürger aus EU-Länder gelten, mit denen es bilaterale Vereinbarung gibt – welche das sind, steht jedoch noch nicht fest.
  • Inns mit weniger als 30 Zimmern dürfen seit dem 18. Mai wieder öffnen. Für größere Bettenburgen gibt es diesbezüglich noch keine Entscheidung.
  • Für den Strandbetrieb gelten noch Einschränkungen: Man darf zwar schwimmen und surfen, nicht aber am Strand in der Sonne liegen.

Tschechien

  • Ministerpräsident Andrej Babis will die geschlossene Grenze zuerst für Reisende aus Österreich und der Slowakei öffnen – voraussichtlich schon Mitte Juni. Deutsche müssen sich noch etwas gedulden. In Bayern sei die Corona-Lage «nicht ultimate», sagte Babis in einem Interview.
  • Ausnahmen gelten nur Ausländer, die über einen dauerhaften Wohnsitz in Tschechien verfügen. Sie müssen bei der Einreise einen negativen Coronavirus-Check vorweisen können oder in 14-tägige Heimquarantäne.
  • Für grenzüberschreitende Berufspendler, Geschäftsreisende und Studierende gelten ebenfalls Ausnahmen.

Bulgarien

  • Bulgariens Fremdenverkehr hängt zum großen Teil von Auslandsflügen ab, über die es noch keine Klarheit gibt.

  • Die Grenzen zu Rumänien, Serbien und Griechenland sollen schnell geöffnet werden, um die Urlaubsanreise über die Straßen zu ermöglichen.

  • An den Badestränden stehen die Liegestühle bereits in großen Abständen. Dosierspender mit Desinfektionsmitteln sollen zum Normal gehören.
  • Die Inns nehmen laut Tourismusministerin Nikolina Angelkowaunter coronabedingte Maßnahmen bereits heimische Touristen auf.

Polen

  • Bis zum 12. Juni werden Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern durchgeführt, Ausländer dürfen nicht rein. Bisher gelten Ausnahmen für Menschen mit Daueraufenthaltsgenehmigung, für Lastwagenfahrer und Diplomaten.
  • Inns, Einkaufszentren, Eating places und Cafés sind wieder geöffnet. Es muss aber ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Tischen eingehalten werden.

Quelle: dpa/RTL.de



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