Remdesivir: USA haben laut Bericht weltweiten Bestand für Monate aufgekauft – DER SPIEGEL – Wissenschaft

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Remdesivir: USA haben laut Bericht weltweiten Bestand für Monate aufgekauft - DER SPIEGEL - Wissenschaft


Die USA haben sich im Zuge der Coronavirus-Pandemie offenbar auf Monate beinahe den kompletten Bestand des Medikaments Remdesivir gesichert. Wie unter anderem der britische “Guardian” berichtet, hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump mehr als 500.000 Dosen des Mittels gekauft. Sie nimmt damit die komplette Produktionskapazität des Herstellers Gilead für den Monat Juli sowie 90 Prozent der Kapazität im August und September in Anspruch.

Der Großeinkauf von Remdesivir könnte eine Reaktion auf die erneut stark ansteigenden Infektionszahlen in den USA sein. Zuletzt hatte der Virologe Anthony Fauci, der die US-Regierung in der Pandemie berät, vor täglich bis zu 100.000 neuen Fällen gewarnt. Er sei “sehr besorgt” angesichts der derzeit rund 40.000 Infektionen professional Tag. “Wir haben die Lage derzeit eindeutig nicht komplett unter Kontrolle”, sagte Fauci. Zuletzt wurde bekannt, dass in den angelaufenen 24 Stunden im ganzen Land mehr als 46.000 neue Infektionen ermittelt wurden. Das bedeutet wieder einmal einen neuen Höchststand.

Preis für eine Behandlung steht fest

Der Pharmakonzern Gilead gab indes auch einen Preis für die Behandlung mit Remdesivir bekannt. “Entwickelten Ländern” werde eine Ampulle des Mittels für 390 Greenback zur Verfügung gestellt. Bei sechsmaliger Verabreichung ergebe sich ein Preis von 2340 Greenback professional Affected person und Behandlung. Dieser Preis gelte auch in den USA. Für privat versicherte Patienten dort soll ein Glasfläschen dagegen 520 Greenback kosten.

Laut dem Konzern gebe es bislang keine Leitlinien für die Bepreisung von Medikamenten im Fall einer globalen Pandemie. Mit den derzeitigen Kosten wolle man so vielen Menschen wie möglich helfen. Eine Behandlung mit Remdesivir soll bei der Behandlung von Covid-19-Patienten demnach rund 12.000 Greenback einsparen.

Nach Angaben der “New York Instances” gab es in den USA zuletzt beim Weg vom Hersteller zu den Patienten Probleme. Bei einer ersten Auslieferung im Mai seien Krankenhäuser mit großem Bedarf leer ausgegangen. Kliniken mit nur wenigen Corona-Fällen hatten dagegen ungefragt Remdesivir geliefert bekommen.



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