Pompeo warnt Taliban vor Angriffen

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Pompeo warnt Taliban vor Angriffen


Die Debatte über ein mögliches russisches Kopfgeld für US-Soldaten gewinnt an Fahrt: Die US-Regierung bestreitet nicht, dass es entsprechende US-Geheimdienstinformationen gibt, betont aber, die Angaben seien nicht verifiziert. Russland dementiert die Berichte, die Taliban ebenso.

Nach Berichten über ein mögliches russisches Kopfgeld auf US-Soldaten in Afghanistan hat US-Außenminister Mike Pompeo die radikalislamischen Taliban vor Angriffen gewarnt. In einem Telefonat mit Taliban-Chefunterhändler Mullah Abdul Ghani Baradar machte Pompeo nach Angaben seines Ministeriums deutlich, dass er von den Islamisten eine Einhaltung ihrer Zusagen erwartet. “Dazu gehört, Amerikaner nicht anzugreifen.”

Die USA und die Taliban hatten sich im Februar auf ein Abkommen geeinigt, das den schrittweisen Abzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan regelt. Voraussetzung für den Abzug ist allerdings ein Rückgang der Gewalt in Afghanistan.

Taliban und Moskau dementieren Vorwürfe

Zuletzt sorgten Medienberichte für Aufregung, wonach Agenten des russischen Militärgeheimdienstes Kämpfern der radikalislamischen Taliban und verbündeten Kriminellen Geld für tödliche Angriffe auf in Afghanistan stationierte US- und Nato-Soldaten gegeben haben sollen. Sowohl Moskau als auch die Taliban haben die Vorwürfe zurückgewiesen.

Die US-Regierung bestreitet nicht, dass es entsprechende US-Geheimdienstinformationen gibt, betont aber, die Angaben seien nicht verifiziert. Der Streit tobt inzwischen vor allem um die Frage, ob Präsident Donald Trump über die Vorwürfe unterrichtet wurde. Der Präsident hat das bestritten. Die “New York Instances” berichtete am Dienstag dagegen, die Geheimdienstinformationen seien Ende Februar in einem schriftlichen Bericht für Trump enthalten gewesen.



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