Forsa-Umfrage: Union stärker als Grüne, SPD und Linke zusammen – WELT

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Forsa-Umfrage: Union stärker als Grüne, SPD und Linke zusammen - WELT


Deutschland Forsa-Umfrage

Union stärker als Grüne, SPD und Linke zusammen

Stand: 23.05.2020 | Lesedauer: 2 Minuten

Union erreicht in Umfrage wieder 40 Prozent

Die Unionsparteien haben in der Wählergunst wieder zugelegt. Im aktuellen „Trendbarometer“ legten CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu und kamen auf 40 Prozent. Die SPD kam auf 15, die Grünen auf 16 Prozent. Die FDP verlor einen Punkt und kam auf fünf Prozent.

Eine neue Forsa-Umfrage zeigt: Wäre jetzt Bundestagswahl, würde die Union bei mehr als 40 Prozent liegen – und damit stärker sein als Grüne, SPD und Linke zusammen. Vom Verlust der AfD profitiert die CDU/CSU dabei jedoch kaum.

Profiteur der Corona-Krise: Die Union bleibt laut RTL/ntv-Trendbarometer mit großem Abstand die stärkste politische Kraft in Deutschland: Wäre jetzt Bundestagswahl, könnten CDU/CSU mit 40 Prozent der Stimmen rechnen. Damit wäre die Union stärker als Grüne, Linke und SPD zusammen, welche gemeinsam auf 39 Prozent kämen.

Dabei konnte sich die Union im Vergleich zum Trendbarometer der vergangenen Woche um einen Prozentpunkt verbessern. Die FDP verlor einen Prozentpunkt und liegt jetzt bei 5 Prozent. Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen – jeweils in Klammern der Vergleich zum Ergebnis bei der Bundestagswahl im September 2017 in Prozent: CDU/CSU 40 Prozent (32,9), Grüne 16 Prozent (8,9), SPD 15 Prozent (20,5), AfD 9 Prozent (12,6), Linke Eight Prozent (9,2), FDP 5 Prozent (10,7).

7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt derzeit bei 26 Prozent.

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Welt CR Ulf Poschardt am 30.09.2016 Foto: Claudius Pflug / Berlin

Damit würden SPD, FDP und AfD derzeit weniger, Grüne und Union mehr Stimmen erhalten als bei der Bundestagswahl 2017. Der Zuwachs der Union in der Corona-Krise kommt vor allem durch frühere Wähler der SPD, der FDP und der Grünen: Von 100 Zuwanderern zur Union wählten im September 2017 noch 23 die SPD, 22 die FDP, 12 die Grünen und three die AfD.

Union profitiert kaum von Verlusten der AfD

Von den Verlusten der AfD profitiert die Union – anders als vielfach vermutet – kaum, weil die meisten abgewanderten damaligen AfD-Wähler derzeit gar nicht wählen würden. Von dem Unionszuwachs in Höhe von 7,1 Prozentpunkten gehen demnach nur 0,2 Prozentpunkte auf das Konto der AfD.

In den Umfragen anderer Institute der vergangenen Wochen liegt die Union zwischen 37 und 39 Prozent, die Grünen zwischen 14 und 19 Prozent, die SPD zwischen 14 und 16 Prozent, die AfD zwischen 9 und 11 Prozent, die Linke zwischen 7 und Eight Prozent, die FDP zwischen 5 und 6 Prozent und die sonstigen Parteien zusammen zwischen 6 und 7 Prozent.

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Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden von Forsa zwischen dem 18. und 22. Mai im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2002 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.

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