Coronavirus-Ticker: 262 Tote in Deutschland – EU-Gipfel bringt Einigung

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Coronavirus-Ticker: 262 Tote in Deutschland - EU-Gipfel bringt Einigung


  • Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus: Weltweit wurden mehr als 524.000 Infektionen registriert, fast 24.000 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben; über 120.000 Menschen gelten als geheilt
  • Nach unseren Recherchen sind in Deutschland mehr als 43.000 Infektionen nachgewiesen, 262 Tote wurden registriert
  • Bei 81 Jahren liegt laut RKI das Durchschnittsalter der Menschen, die in Deutschland nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind
  • In den USA gibt es bereits mehr als 1000 Tote – New York hat eine provisorische Leichenhalle errichtet
  • Auf dem deutschen Kreuzfahrtschiff MS Artania gibt es mehrere Corona-Infizierte
  • Auch der englische Thronfolger Prinz Charles hat sich mit dem Virus angesteckt
  • Die Abiturprüfungen sollen stattfinden – zum geplanten Zeitpunkt oder einem Nachholtermin
  • Der Bundestag hat einen Nachtragshaushalt beschlossen und die Notfallregelung der Schuldenbremse in Kraft gesetzt


Berlin. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt weltweit. Inzwischen sind mehr als 500.000 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 23.000 starben. Besonders dramatisch ist die Lage in Spanien und Italien. Darüber hinaus drohen neue Epizentren in den USA und Großbritannien zu entstehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich besorgt über die rasante Geschwindigkeit der Pandemie.



Auch in Deutschland werden täglich noch höhere Infektionszahlen gemeldet. Ob die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen wie Schulschließungen und verschärfte Ausgangsbestimmungen mit Kontaktsperre die Pandemie verlangsamen, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die aktuellen Zahlen finden Sie in unserem Coronavirus-Monitor:



Wir berichten von den aktuellen Entwicklungen im News-Ticker:

Donnerstag, 26. März 2020: 16-Jährige aus Frankreich an Covid-19 gestorben

23.25 Uhr: Per Audio-Livestream hat sich Angela Merkel (CDU) am Donnerstagabend nach langen Telefonaten mit den G20-Staaten und mit der Europäischen Union zu Wort gemeldet und berichtet, wie es ihr in der Isolation geht.

23.00 Uhr: Angesichts der Corona-Pandemie dringt die Linkspartei auf die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland. Die Krise zeige, „wie schnell es einen treffen kann, wie schnell man von heute auf morgen seine Einkommensquellen verlieren kann“, sagte Linke-Chefin Katja Kipping unserer Redaktion. „Die Debatte um das Grundeinkommen hat jetzt einen enormen Aufwind, und das ist gut so.“

22.29 Uhr: Nach mühsamen Verhandlungen haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf ein weiteres Vorgehen in der Corona-Krise verständigt. Es gebe eine Einigung, sagten mehrere Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagabend übereinstimmend. Demnach sollen die Regierungen der Länder der Eurozone in zwei Wochen neue Vorschläge für die Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Krise unterbreiten.

Zuvor hatte Italiens Regierungschef Giuseppe Conte gedroht, eine gemeinsame Erklärung nicht mitzutragen, weil diese bei der Unterstützung wirtschaftlich schwächerer Länder seiner Meinung nach nicht weit genug ging. Aus italienischen Kreisen hieß es, Conte habe gefordert, die Präsidenten der fünf EU-Institutionen damit zu beauftragen, „in zehn Tagen“ einen neuen Vorschlag vorzulegen.

Diese Frist wurde nun anscheinend verlängert. Auch sollen nicht die Chefs der Institutionen – EU-Kommission, Europaparlament, EU-Rat, Eurogruppe und Europäische Zentralbank – das Zepter in der Hand halten, sondern die Regierungschefs. Der per Video-Konferenz abgehaltene Gipfel hätte ursprünglich eigentlich nur zwei Stunden bis 18.00 Uhr dauern sollen.

Coronavirus: Nordrhein-Westfalen bestellt fast fünf Millionen Atemmasken

21.53 Uhr: Nordrhein-Westfalen hat im Kampf gegen das Corona-Virus bereits fast fünf Millionen Atemschutzmasken bestellt, die Lieferung verzögert sich aber, die Konkurrenz ist heftig. „Es gibt einen weltweiten Kampf um Masken, und wir sind bei diesem Kampf dabei“, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstagabend im WDR-Fernsehen auf Zuschauerfragen. Er hoffe, dass „in dieser Woche, in der nächsten Woche“ bestellte Masken auch einträfen. Ein Zahnarzt und ein Pfleger hatten einen katastrophalen Mangel an Masken in NRW beklagt.

Laschet verwies darauf, dass das Land mit Hilfe des Roten Kreuzes bereits 113.000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser verteilt hatte. NRW prüfe jedes Angebot für Lieferungen mit einem ganzen Stab von Mitarbeitern. Laschet nannte es „absurd“, dass der Stoff für die Masken in Deutschland hergestellt werde und auch die Maschinen in Deutschland vorhanden seien, aber die Masken in China produziert würden, „weil es da ein paar Cent billiger“ sei. „Das werden wir nach der Krise wirklich noch mal auf den Prüfstand stellen müssen“, kündigte er an.

20.51 Uhr: Die Zahl der Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Frankreich weiter stark gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden habe es 365 neue Fälle gegeben, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Donnerstag in Paris. Damit liege die Zahl nun bei 1696. Erstmals sei in Frankreich auch eine Jugendliche unter den Todesopfern – die 16-jährige Covid-19-Patientin sei in der Region Paris gestorben, so Salomon.

Den Angaben zufolge befinden sich derzeit 3375 Patientinnen und Patienten mit schweren Krankheitsverläufen auf Intensivstationen. Die Zahl der bestätigten Infektionen ist um rund 4000 Fälle auf 29.155 gestiegen.

19.58 Uhr: Deutschland will 47 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten aus Italien aufnehmen. Das teilte das Auswärtige Amt am Donnerstagabend auf Twitter und berief sich dabei auf Zusagen von verschiedenen Bundesländern – unter anderem Kliniken aus Niedersachsen, Sachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Berlin.

Coronavirus: Zahl der Toten steigt auch in Großbritannien stark an

19.49 Uhr: Erste bewaffnete Gruppen folgten einem UN-Aufruf zum weltweiten Waffenstillstand angesichts der Corona-Krise. Der UN-Sprecher Stéphane Dujarric erklärte am Donnerstag, einige Rebellengruppen in Kamerun und auf den Philippinen würden ihre Waffen vorübergehend ruhen lassen.

Zuvor hatte der UN-Generalsekretär António Guterres bei einer Rede in New York gesagt, die „Heftigkeit des Virus’“ verdeutliche, wie „unsinnig“ Kriege seien.

19.48 Uhr: In Großbritannien wurden erstmals mehr als hundert Tote im Zusammenhang mit Covid-19 binnen 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Toten stieg von Mittwoch auf Donnerstag um 115 Personen auf 578, erklärte das Gesundheitsministerium in London. Die Zahl der registrierten Infektionen liegt bei 11.658.

19.55 Uhr: Volkswagen verlängert seinen zweiwöchigen Produktionsstopp wegen der Corona-Krise um weitere vier Arbeitstage. Grund seien Herausforderungen in der Lieferkette und die anhaltende sinkende Nachfrage nach Fahrzeugen, erklärte der Autobauer am Donnerstag.

Damit werde für insgesamt 80.000 Mitarbeiter eine Verlängerung der Kurzzeit beantragt. Mit der Nachtschicht vom 9. auf den 10. April soll sie nach jetzigem Stand enden.

Bundesrat will am Freitag Corona-Hilfsprogramm beschließen

19.01 Uhr: Der Bundesrat will am Freitagvormittag das Hilfsprogramm in der Corona-Krise beschließen. Darin sollen Maßnahmen beschlossen werden, um Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten, Krankenhäuser zu unterstützen oder den Lebensunterhalt und die Wohnungen der Bürger zu sichern. Die ersten Hilfen sollen schon vor April ankommen.

18.51 Uhr: Der EU-Parlamentspräsident David Sassoli hat sich am Donnerstag in Brüssel für einen gemeinsamen Schuldenmechanismus der EU-Staaten ausgesprochen. Dieser solle bei einer europäischen Institution angesiedelt sein und die Finanzierung politischer Maßnahmen und die Wiederbelebung der Union nach der Pandemie ermöglichen, sagte Sassoli.

Am Mittwoch hatten neun EU-Länder in einem Brief an den EU-Ratschef Charles Michel die Aufnahme gemeinsamer Schulden gefordert. Unter anderem Deutschland hatte sich gegen Euro- oder Corona-Bonds als Maßnahme ausgesprochen.

18.44 Uhr: Auch der Bundesverkehrsminister hat sich heute zur Corona-Krise geäußert. Um gegen die Umsatzeinbußen von Taxifahrern anzukämpfen, hat Andreas Scheuer eine Idee – und er will die Regeln für TÜV-Untersuchungen zeitweise lockern. Lesen Sie hier, was der CSU-Politiker plant.

China will seine Grenzen für Ausländer schließen

18.20 Uhr: Die Volksrepublik China hat die Schließung seiner Grenzen für Ausländer angekündigt. Die Maßnahme trete ab Samstag in Kraft, teilte das Außenministerium in Peking am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. Ein Grund für die Schließung wurde zunächst nicht genannt.

Beobachter in Peking gingen aber davon aus, dass eine von Ausländern ausgelöste zweite Infektionswelle mit dem Erreger Sars-CoV-2, dem Auslöser der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19, verhindert werden solle. Nur für Diplomaten sowie für als besonders notwendig erachtete Fachkräfte und Geschäftsleute sowie in humanitären Notfällen blieben die Grenzen offen, hieß es in der Mitteilung.

17.57 Uhr: Unser Korrespondent in Madrid sieht auch in Spanien ein gemischtes Stimmungsbild. Lesen Sie hier den aktuellen Bericht: „Corona-Krise in Spanien: Große Not weckt große Solidarität“

17.45 Uhr: Unsere Korrespondentin aus Rom berichtet von leisen Hoffnungen auf ein Abflauen der Corona-Krise in Norditalien, dafür aber auch von riesigen Sorgen im Süden des Landes. Lesen Sie hier den aktuellen Bericht: „Corona-Krise in Italien: Tote im Norden bringen große Furcht im Süden“

süditalien fürchtet riesigen corona-ausbruch – und unruhen

17.36 Uhr: Die G20 der wichtigsten Wirtschaftsmächte will bei der Bekämpfung des Coronavirus’ kooperieren und die Weltwirtschaft mit zunächst fünf Billionen US-Dollar stützen. Das verkündeten die Mitglieder am Donnerstag in der Abschlusserklärung zu einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs.

Deutsche Passagiere sollen von Kreuzfahrtschiff „Artania“ geholt werden

17.28 Uhr: Ein betrunkener Autofahrer hat am Mittwoch Polizisten bespuckt und ihnen mit einer Coronavirus-Infizierung gedroht. Wie die Beamten berichteten, soll sich der Vorfall in Alfter im Rhein-Sieg-Kreis ereignet haben. Der 36-Jährige sei zuvor dabei beobachtet worden, wie er Schlangenlinien fuhr. Dabei soll er eine Bierflasche gehalten haben.

Bei der anschließenden Kontrolle habe der Mann die Beamten beleidigt, bespuckt, angehustet und gesagt, er komme aus Heinsberg und sei „Corona positiv“. Er wurde fixiert und in Gewahrsam genommen. Ob er tatsächlich infiziert ist, ist noch nicht bekannt. Ihm wurde allerdings auf freiwilliger Basis ein Abstrich entnommen.

17.14 Uhr: Die überwiegend deutschen Passagiere des vor Australien liegenden Kreuzfahrtschiffs „Artania“ mit sieben Corona-infizierten sollen am Wochenende nach Deutschland ausgeflogen werden. Das teilte der Reiseveranstalter aus Bonn am Donnerstag mit. Geplant sei, die 832 Passagiere an Bord mit einem Charterflug am 28. oder 29. März von Perth zurück nach Deutschland zu fliegen.

Am Mittwoch waren fünf Passagiere und zwei Crewmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der westaustralische Regierungschef Mark McGowan hatte zunächst angekündigt, niemand werde an Land gelassen, sofern es sich nicht um eine „lebensbedrohliche Notlage“ handele.

Coronavirus: 100 Millionen Euro aus Digitalpakt für Schulen

16.59 Uhr: Die 140.000 Mitarbeiter von Lidl und Kaufland erhalten für ihren Einsatz in der Corona-Krise einen Bonus. Alle Mitarbeiter erhalten im April eine Sonderzahlung von 250 Euro, erklärte die Schwarz-Gruppe, zu dem die Ketten gehören, am Donnerstag.

Die Prämie werde als Warengutschein ausgezahlt, damit sie möglichst als Netto-Zahlung bei den Beschäftigten ankomme. Zuvor hatte auch Rewe eine Prämie für seine Mitarbeiter und die Beschäftigten der konzerneigenen Discountkette Penny angekündigt. Auch die Warenhauskette Real will seinen Mitarbeitern in der Woche vor Ostern Warengutscheine im Wert von 100 Euro auszahlen.

16.48 Uhr: Die Stadt Menden im Sauerland hat ein Lager zur zwangsweisen Unterbringung von Quarantäne-Brechern eingerichtet. Das vorsorgliche Lager mit 17 Feldbetten solle in erster Linie zur Abschreckung dienen, sagte der Corona-Krisenstabsmanager der Stadt. Es gebe noch keinen akuten Fall.

Die Städte seien nach dem Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, potenziell Infizierte, die andere durch Missachtung der Isolation gefährden, aus dem Verkehr zu ziehen. Dafür müssten auch Räumlichkeiten geschaffen werden, so der Krisenstabsmanager.

16.40 Uhr: Bund und Länder wollen Schulen während der Corona-Krise mit 100 Millionen Euro aus dem Digitalpakt Schule unterstützen. Damit sollen die Länder die Infrastruktur für digitalen Unterricht schnell ausbauen und ausweiten, teilten die Kultusministerkonferenz und das Bundesbildungsministerium mit.

16.33 Uhr: Die Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und Offene Ganztagsschulen (OGS) werden in Nordrhein-Westfalen landesweit für den April ausgesetzt. Das sagte der Familienminister des Landes, Joachim Stamp (FDP), am Donnerstag. Die Beiträge für den März müssen dennoch bezahlt werden.

16.19 Uhr: Überfüllte Frauenhäuser können während der Corona-Krise Hotels und Ferienwohnungen nutzen, wenn ihre Kapazitäten erschöpft sind. Das teilte Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) am Donnerstag mit. Die Unterbringung könne unbürokratisch durch Länder und Kommunen ausgeweitet werden, so Giffey.

Expertinnen und Experten erwarten eine Zunahme von Fällen häuslicher Gewalt durch Quarantänemaßnahmen und Ausgehsperren. Auch das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ sei gerade in der aktuellen Zeit unverzichtbar, erklärte Giffey. Unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 erhalten Frauen Erst- und Krisenunterstützung.

Coronavirus – 3,3 Millionen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA

16.14 Uhr: Die WHO geht derzeit nicht davon aus, dass in Russland Zahlen über die Coronavirus-Infektionen manipuliert wurden. Das sagte eine Vertreterin der Organisation in Russland. Zuvor hatte es internationale und nationale Vermutungen gegeben, wonach die Regierung in Moskau die offiziellen Zahlen niedrig halte, um keine Panik auszulösen.

Im flächenmäßig größten Land der Erde haben sich nach offiziellen Angaben vergleichsweise wenige Menschen mit dem Coronavirus infiziert – am Donnerstag zählte die Statistik 840 Fälle. Drei Menschen starben.

16 Uhr: In Baden-Württemberg geben einzelne Gesundheitsämter Daten von mit dem Coronavirus Infizierten an die Polizei weiter. Das geschehe, damit sich die Beamten beim Kontakt schützen können, berichteten der Südwestrundfunk und die „Schwäbische Zeitung“ am Donnerstag. Die Polizei hätte keine Schutzbekleidung.

Die Landesinnenministerium in Stuttgart rechtfertigte das Vorgehen den Berichten zufolge mit dem Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst, das eine Datenansammlung zur Abwendung von Gefahren ermöglicht. Die Gesundheitsämter müssten später auch wieder dafür sorgen, dass die Daten der Geheilten gelöscht werden, so das Ministerium.

15.43 Uhr: Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie haben in den USA jetzt schon dramatische Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der Woche bis 21. März etwa um das Zehnfache auf 3,3 Millionen an. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilt, handelt es sich dabei um den höchsten Wert seit Beginn der Datenerhebung.

Zuvor hatte der Kongress ein Konjunkturpaket ohne Gleichen auf den Weg gebracht. Damit sollen rund 2 Billionen Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden. Experten rechnen dennoch mit einem massiven Einbruch im zweiten Quartal.

Coronavirus – Hannover Messe 2020 endgültig abgesagt

15.32 Uhr: Die Hannover Messe fällt wegen des Coronavirus’ aus, teilte die Deutsche Messe am Donnerstag mit. Die Absage ist ein Novum in der 73-jährigen Geschichte der weltgrößten Industrieschau. Vor drei Wochen war die für Ende April geplante Messe auf Mitte Juli verschoben worden.

Einreisebeschränkungen und Kontaktverbote, sowie eine Verfügung der Region Hannover machten eine Ausrichtung aber nun unmöglich, so die Deutsche Messe. Auch die IT-Messe Twenty2X, die dieses Jahr in Hannover Premiere feiern sollte, wurde abgesagt.

15.20 Uhr: Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Europa-Parlament, Ska Keller, hat eine Evakuierung der Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln gefordert. Die Gefahr durch eine Ausbreitung des Coronavirus’ sei zu groß. In den überfüllten Lagern könnten sich die Menschen nicht isolieren, so Keller am Donnerstag in Brüssel.

Aktuell leben nach Angaben des griechischen Bürgerschutzministeriums mehr als 40 000 Migranten auf den Inseln Lesbos, Samos, Kos, Leros und Chios, davon sind nach Schätzungen der EU-Kommissionen 1500 unbegleitete Minderjährige. Die Aufnahmekapazität in den Lagern liegt eigentlich bei rund 7000 Plätzen.

15.09 Uhr: Vor dem EU-Gipfel hat die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Mitgliedsstaaten Egoismus zu Beginn der Corona-Krise vorgeworfen: „Als Europa wirklich füreinander da sein musste, haben zu viele zunächst nur nach sich selbst geschaut“, sagte von der Leyen am Donnerstag im EU-Parlament in Brüssel.

Unterdessen stritten die Mitgliedsstaaten weiter über die Corona-Bonds zur Unterstützung finanziell schwächerer Länder. Deutschland hatte diese zuvor als Vergemeinschaftung von Schulden in Europa abgelehnt. Auch Grenzschließungen und Ausfuhrbeschränkungen von Atemschutzmasken, wie sie von Deutschland und anderen Ländern verhängt worden waren, kritisierte von der Leyen.

Coronavirus – Über 100-Jähriger in Italien nach Infektion für „geheilt“ erklärt

14.56 Uhr: Die Kriminalität in Berlin ist seit der Corona-Krise offenbar in mehreren Bereichen zurückgegangen. Wie die Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Donnerstag mitteilte, seien seit dem 1. März im Vergleich zum Vorjahr weniger Diebstähle, Einbrüche, Sexualdelikte und Gewalttaten zur Anzeige gebracht worden.

Gleichzeitig seien mehr Gewalttaten in Familien und Einbrüche in Keller registriert worden. Slowik betonte allerdings, dass es sich um einen Trend in einem sehr kurzen Zeitraum handele und dieser noch wenig aussagekräftig sei.

14.51 Uhr: In Italien wurde ein über 100-Jähriger nach einer Infektion mit dem Coronavirus als „geheilt“ aus dem Krankenhaus von Rimini entlassen. Der 1919 geborene Mann soll das Krankenhaus am Mittwochabend verlassen haben, so die Vize-Bürgermeisterin der Stadt: „In der jetzigen Zeit ist es immer gut, ein bisschen Hoffnung zu geben.“

14.39 Uhr: Siemens öffnet ein 3D-Druck-Netzwerk, um die Produktion von Teilen und Ersatzteilen für Medizinprodukte, etwa Beatmungsgeräte, in der Corona-Krise zu garantieren. Die internationale Handelsplattform soll verschiedene Unternehmen vernetzen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Siemens selbst stellt 120 Drucker und die Hilfe seiner Ingenieure für den Bedarf in der Krise zur Verfügung.

Coronavirus – Patienten über 80 werden im Elsass nicht mehr beatmet

14.26 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gibt in der Ausbreitung des Coronavirus’ noch keine Entwarnung. „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“, sagte er am Donnerstag in Berlin, zuvor hatte das Corona-Kabinett getagt. Niemand könne sagen, was in den nächsten Wochen komme.

Die Einschränkungen und Maßnahmen müssen durchgehalten werden, so Spahn. Ob sich das auszahle, „werden wir in der Statistik sehen“, das brauche aber einige Tage. Er fügte hinzu: „Wenn wir das schaffen, können wir nach Ostern über weitere Perspektiven reden.“

Spahn betonte erneut, dass die Einschränkungen dazu dienten, die Ausbreitung zu verlangsamen und in der Zeit die Intensivkapazitäten der Krankenhäuser zu erhöhen. Dabei helfe auch der Anstieg an Tests: In der vergangenen Woche habe es zwischen 300.000 und 500.000 Tests gegeben, so Spahn: „Wir wollen viel testen, aber wir wollen zielgerichteter testen.“

14.16 Uhr: Dramatische Zustände im französischen Elsass: Wie Katastrophenmediziner aus Tübingen berichten, werden Covid-19-Patienten über 80 nicht mehr beatmet. Stattdessen erfolge eine „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“, heißt es in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presseagentur vorliegt.

Außerdem sollen Mediziner an der Universitätsklinik in Straßburg auch weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst mit dem Virus infiziert sind. Das Elsass gilt als Epizentrum der Ausbreitung in Frankreich.

14.01 Uhr: Die Regelungen für telefonische Krankschreibungen wurden ausgeweitet: Menschen mit Grippe- oder Erkältungssymptomen konnten sich bisher für bis zu sieben Tage krankschreiben lassen, ohne eine Praxis aufzusuchen. Das ist nun für 14 Tage möglich. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) beschlossen.

Ab sofort gilt diese Regelung auch für Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Der Arzt entscheidet dann, welche Tests und Untersuchungen möglich sind. Die Regelung zur telefonischen Krankschreibung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet.

13.53 Uhr: Die berühmte Grabeskirche in Jerusalem wurde wegen der Ausbreitung des Coronavirus’ geschlossen – zunächst für eine Woche. Das israelische Gesundheitsministerium hatte zuvor angekündigt, dass viele Patienten in dem Land sich in Synagogen angesteckt hätten.

Die Grabeskirche ist das größte Heiligtum der christlichen Religion. Sie sieht den Überlieferungen zufolge an der Stelle, an der Jesus gestorben und später wieder auferstanden sein soll.

Coronavirus – Hessen hilft Patienten aus Frankreich und Italien

13.00 Uhr: Wie der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) berichtet, sind in deutschen Kinderhospizen derzeit 40.000 Kinder, die lebensverkürzend erkrankt sind. Damit gehören sie zur Hochrisikogruppe, die eine Infektion mit dem Virus dem Verband zufolge nicht überleben würde.

Sabine Kraft, die Geschäftsführerin des BVKH, berichtet von „verzweifelten Zuständen“. Sie appelliert an die Solidarität in der Gesellschaft: „Schutzausrüstung wie Atemmasken sind für ‚normal gesunde‘ Menschen nicht nötig“, so Kraft. „Diese Hilfsmittel sollten denen überlassen werden, die sie am dringendsten brauchen!“

Derzeit hofften die 130 Mitgliedseinrichtungen auf Nachlieferungen. Außerdem bittet Sabine Kraft um finanzielle Unterstützung für die Kinderhospize: „Kinderhospizarbeit hängt immer noch in hohem Maße von Spenden ab“, erklärt Kraft. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns weiterhin bestmöglich um betroffene Familien kümmern können.“

12.43 Uhr: Einer Umfrage zufolge wollen mehr als 90 Prozent der deutschen Einzelhändler staatliche Hilfe zur Bewältigung der Corona-Krise nutzen oder tun dies bereits. Das teilte der Handelsverband Deutschland mit und verwies auf eine Befragung von 600 Unternehmen.

12.42 Uhr: Hessen nimmt 14 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten aus Italien und Frankreich auf. Das teilte die Staatskanzlei am Donnerstag in Wiesbaden mit. Sie sollen landesweit in mehrere Krankenhäuser gebracht und dort behandelt werden. Die Landesregierung habe sich auf Bitten der französischen und italienischen Regierung zu der einmaligen Aktion entschieden.

Coronavirus – 5000 vergessene Masken in Kirche entdeckt


12.38 Uhr: Kirchlicher Beistand der praktischen Art: Die Washington National Cathedral hat in der Corona-Krise 5000 Atemschutzmasken aus einem zwischenzeitlich in Vergessenheit geratenen Vorrat an Krankenhäuser gespendet. Die Masken seien vor kurzem in der Krypta des Gotteshauses wiederentdeckt worden, teilten die Verantwortlichen der Kathedrale in Washington mit.

Der Vorrat sei vor gut zehn Jahren nach einer früheren Gesundheitskrise angeschafft worden und dann in Vergessenheit geraten. Die Masken „sollten es den Geistlichen ermöglichen, Seelsorge zu leisten, ohne ihre eigene Gesundheit zu gefährden“, hieß es in der Mitteilung.

Nachdem überprüft worden war, ob die Ausrüstung noch verwendbar ist, wurden 3000 Masken dem Georgetown University Hospital und 2000 weitere dem Children’s National Hospital in Washington überlassen – eine willkommene Spende angesichts des Mangels an Atemschutzmasken weltweit. Einige Masken seien für alle Fälle für die Geistlichen einbehalten worden, hieß es in der Mitteilung weiter.

12.25 Uhr: Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in Spanien ist nach offiziellen Angaben auf mehr als 4000 gestiegen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden seien 655 weitere Menschen an der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das spanische Gesundheitsministerium mit. Damit stieg die Zahl der Todesfälle auf knapp 4090.

Die Zahl der Infektionen stieg von Mittwoch auf Donnerstag um 19 Prozent auf 56.188 Fälle. Damit verzeichnete das Land einen schwächeren Anstieg als am Vortag, als er 27 Prozent betragen hatte.

Bundespräsident Steinmeier dankt den „Helden der Corona-Krise“

11.36 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einer Videobotschaft die „Heldinnen und Helden in der Corona-Krise“ wie Ärzte, Pfleger, Mitarbeiter von Supermärkten und Menschen, die anderen helfen, gewürdigt.

Das Gebot der Stunde laute jetzt „Abstand halten“ und dies wiederum bedeute Verzicht, sagte der Bundespräsident. Man müsse darauf verzichten, Eltern und Großeltern zu sehen, sich mit Freunden zu treffen, mit ihnen essen zu gehen, zu feiern oder einfach auch nur nach einem langen Winter gemeinsam in der Sonne zu sitzen.

„Wir spüren miteinander: Unser Einstehen füreinander, unsere Solidarität ist jetzt existenziell wichtig.“ Solidarität bedeute jetzt, für jene da zu sein, die von den Folgen der Epidemie besonders hart getroffen seien.

Solidarität heiße aber auch, dass der Blick weiter als bis zum nächsten Grenzzaun reichen müsse, sagte der Bundespräsident. Es sei gut, dass Krankenhäuser in Deutschland jetzt auch schwerkranke Patienten aus Italien und Frankreich behandelten. Er wünsche sich mehr solche konkrete Solidarität im europäischen Geist.

Die Zukunft liege nicht in Abschottung voneinander, sondern in geteiltem Wissen, betonte Steinmeier. „So kann aus einem geteilten Leid eine gemeinsame Zukunft werden. Also: Lernen wir voneinander! Bündeln wir weltweit alles Wissen und alle Erfahrung, alle Kreativität und Energie! Das ist mein Appell. Darein setze ich meine Hoffnung.“

11.25 Uhr: Autobauer Daimler beantragt wegen der massiven Auswirkungen der Pandemie Kurzarbeit. Sie solle zunächst vom 6. bis zum 17. April gelten und einen Großteil der Produktion von Autos, Vans und Nutzfahrzeugen sowie ausgewählte Verwaltungsbereiche betreffen, teilte Daimler am Donnerstag mit.

Wie viele von den rund 170.000 Beschäftigten in Deutschland in Kurzarbeit gehen, ist nicht bekannt. Man reagiere damit auf die weitreichenden Auswirkungen des Coronavirus und daraus resultierende zunehmend schwierige wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen.

Ein Großteil der Produktion bei Daimler steht derzeit schon still, die Mitarbeiter bauen aktuell Urlaub und ihre Arbeitszeitkonten ab.

Arzt-Serien wie „Grey’s Anatomy“ spenden Atemschutzmasken

11.01 Uhr: Zwar sind die Dreharbeiten für TV-Serien wie „Grey’s Anatomy“, „Pose“ oder „Seattle Firefighters – Die jungen Helden“ eingestellt, doch die Macher mehrerer Produktionen sind noch einmal aktiv geworden und haben lebenswichtige Requisiten eingesammelt.

Sie spendeten Atemschutzmasken, Handschuhe und Schutzkleidung, die sonst bei Dreharbeiten zum Einsatz gekommen wären, an Krankenhäuser.

Ein Lastwagen voll mit Hilfsmittel-Spenden der Serien „Grey’s Anatomy“ und „Seattle Firefighters“ (im US-Original „Station 19“) wurde an einem Universitätskrankenhaus in Los Angeles abgeliefert, wie der Sender „ABC11“ am Dienstag berichtete.

10.27 Uhr:
Katastrophenmediziner haben sich ein Bild von der Lage in Straßburg gemacht – und berichten über dramatische Zustände. Demnach arbeiten infizierte Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, und über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“, schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Unter der Annahme, dass sich die Entwicklung, wie sie im Elsass bestehe, bald in Deutschland einstellen werde, sei eine optimale Vorbereitung von „allerhöchster Dringlichkeit“.

9.56 Uhr: Das Coronavirus macht auch vor dem Hotel Atlantic nicht Halt. Das Hamburger Haus musste schließen – was seinen berühmtesten Bewohner Udo Lindenberg vor Herausforderungen stellte. Wie die „Bild“ berichtet, zog der Musiker aus.

Zwar hätte er in seinem Privatflügel bleiben können, so die Zeitung. Allerdings hätte er dann auf den Hotelservice verzichten müssen. Das wollte der 73-Jährige anscheinend nicht. „Udo befindet sich an einem geheimen Ort, um die Corona-Krise zu überstehen“, teilte der Manager des Sängers der Zeitung mit.

Bosch entwickelt Covid-19-Schnelltest

9.24 Uhr: Der deutsche Konzern Bosch hat einen Covid-19-Schnelltest entwickelt. Der Test könne zur Differenzialdiagnostik zehn Atemwegserreger gleichzeitig diagnostizieren, heißt es in einer Mitteilung. Lesen Sie hier:
So funktioniert der neue Coronavirus-Schnelltest von Bosch

Der Schnelltest liefert laut Bosch schon nach zweieinhalb Stunden ein Ergebnis und soll demnächst medizinische Einrichtungen unterstützen. Der Test könne direkt vor Ort gemacht werden, so entfalle der Transportweg, der oft wertvolle Zeit koste, erklärte das Unternehmen. Infizierte Personen könnten umgehend identifiziert und isoliert werden.

„Mit dem Bosch Covid-19-Schnelltest wollen wir einen Beitrag zur möglichst raschen Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Infizierte Patienten können schneller identifiziert und isoliert werden“, sagte Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Ab April wird der Schnelltest in Deutschland erhältlich sein, weitere europäische und außereuropäische Märkte sollen folgen.

Während Bosch einen Schnelltest entwickelt hat, arbeiten Arzneimittelhersteller derzeit daran, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu finden. Bereits im kommenden Jahr könnte dieser zur Verfügung stehen. Doch wie kann das sein? So läuft das Rennen um den rettenden Impfstoff.

8.28 Uhr: Die Bundesregierung rechnet laut der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit etwa 2,1 Millionen Kurzarbeitern in der Corona-Krise. Das sagte BA-Vorstand Christiane Schönefeld der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Zahlen könnten aber auch deutlich höher ausfallen.

„Wir setzen alles daran, dass Unternehmen, die in diesem Monat Kurzarbeitergeld beantragt haben, schon am Monatsende Geld von uns bekommen“, sagte Schönefeld weiter. „Dabei hilft uns natürlich, dass wir mit vereinfachten Prüfungen arbeiten.“ Allein in der vergangenen Woche hatte es bereits 76.700 Anzeigen von Kurzarbeit gegeben.

Auch Fußballvereine beantragen inzwischen Kurzarbeit, so wie FC Energie Cottbus. Der Regionalligist teilte mit, dass sowohl Spieler als auch Trainer und die Mannschaft aus der Geschäftsstelle ihr Einverständnis zur Kurzarbeit gegeben hätten. Die Anmeldung von Kurzarbeit sei „ein wichtiger und notwendiger Schritt“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Städte- und Gemeindebund fordert Exitstrategie in der Corona-Krise

7.53 Uhr: Zwei Ortsteile der Stadt Jessen (Elster) in Sachsen-Anhalt sind wegen der hohen Anzahl von Coronavirus-Infizierten unter Quarantäne. Angekündigt ist die Maßnahme bis zum 10. April. Dem Sprecher des Landkreises Wittenberg zufolge sind rund 8000 Einwohner betroffen.

Anlass für die Maßnahmen ist ein Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim. Von 16 Infizierten mussten bereits drei ins Krankenhaus gebracht werden.



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