Bundesliga: Leverkusen lässt Bremern keine Likelihood

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Bundesliga: Leverkusen lässt Bremern keine Chance


Bayer Leverkusen behält die Champions-League-Plätze im Auge. Der Werkself gelang zum Abschluss des 26. Spieltags der Fußball-Bundesliga ein ungefährdeter Sieg beim weiterhin stark abstiegsgefährdeten SV Werder Bremen.

Die Wende für den abstiegsbedrohten SV Werder Bremen ist am Montagabend (18.05.2020) ausgeblieben. Die Hanseaten verloren ihr erstes Geisterspiel nach der Corona-Zwangspause gegen Bayer 04 Leverkusen sang- und klanglos mit 1:4 (1:2). Kai Havertz (28. Minute) brachte die Bremer in Führung, Theodor Gebre Selassie (30.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich. Wiederum Havertz (33.), Mitchell Weiser (61.) und Kerem Demirbay (78.) mit seinem ersten Bundesliga-Treffer für Bayer machten den Sieg der Werkself perfekt.

Werder fehlen schon neun Punkte zur Rettung

Bremens Coach Florian Kohfeldt gab sich trotz des neuerlichen Rückschlags am ARD-Mikrofon trotzig: “Es sind für uns noch neun Spiele. Ich sage nochmal, wir dürfen jetzt nicht sagen oh nein, das wird nichts. Wir müssen an die Artwork und Weise, wie wir spielen, glauben – und das werden wir tun.” Werder bleibt Tabellenvorletzter mit nun neun Punkten Rückstand zum rettenden Ufer. Leverkusen um Coach Peter Bosz rückt dagegen mit nur einem Punkt Rückstand RB Leipzig auf Champions-League-Rang vier auf die Pelle.

Bremer Initialzündung bleibt aus

Hinten zu anfällig und vorne zu harmlos – so konnte man das Bremer Spiel gegen Leverkusen mal wieder auf den Punkt bringen. Und so stand folgerichtig am Ende die siebte Heimpleite in Serie für den SVW. Bremens Coach Kohfeldt hatte den Neustart nach der zweimonatigen Corona-Pause als große Likelihood für sein Staff gewertet. Vor der Unterbrechung der Saison waren die Norddeutschen von einer Niederlage in die nächste getaumelt, das Staff wirkte nicht match. Vor allem diesen Umstand habe seine Mannschaft wettgemacht, sagte Kohfeldt vor dem Neustart. Doch die erhoffte Initialzündung blieb aus.

Von Beginn an dominierten die Gäste aus dem Rheinland, während die Hausherren vor allem defensiv alte Schwächen offenbarten. Nach einer ereignisarmen Anfangsphase nutzte die Werkself ihre erste gute Likelihood: Nach einer Flanke von Moussa Diaby struggle Havertz zur Stelle und köpfte den Ball zur Führung ins lange Eck.

Bayers 1.000. Ligator

Werders Antwort folgte immediate, bezeichnenderweise nicht aus dem Spiel heraus, sondern nach einem Customary. Einen Eckball von Leonardo Bittencourt vollendete Gebre Selassie am Fünfer zum Ausgleich. Die Bremer Freude währte jedoch nur kurz. Nach einem Freistoß von Demirbay agierten Davie Selke und Gebre Selassie viel zu passiv. Havertz hingegen struggle hellwach und brachte Bayer per Kopf erneut in Führung.

Drei Kopfballtreffer in einem Spiel

Auch nach dem Seitenwechsel fehlte Werder einfach die Qualität, um gegen eine Spitzenmannschaft wie Leverkusen zu bestehen. Auffällig struggle vor allem, dass Bayer die absolute Lufthoheit hatte. Auch Weisers dritter Treffer für Leverkusen kam auf diese Weise zustande. Drei Kopfballtreffer in einem Spiel waren der Werkself zuletzt im Mai 2006 bei Hertha BSC gelungen.

Der Relaxation struggle nur noch Formsache aus Leverkusener Sicht. Nach einem schönen Zuspiel von Karim Bellarabi lupfte Demirbay den Ball über Bremens Torhüter Jiri Pavlenka zum Endstand ins Tor. Bremen hatte sogar noch Glück, dass die Abreibung nicht schlimmer ausfiel.

Bremens Bürgermeister: “Problematisches Sign”

Außerhalb des Stadions struggle es übrigens ebenso ruhig geblieben wie in der Enviornment selbst. Im kleinsten Bundesland Bremen werden Geisterspiele deutlich kritischer gesehen als anderswo. Etwa zeitgleich mit dem Anpfiff sagte Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte in der ARD: “Es bleibt das ganz problematische Sign an die Öffentlichkeit: Wir predigen überall ‘Abstand halten’, im Kindergarten, in der Schule, in den Gaststätten. Und dann lassen wir sportliche Großereignisse zu, bei denen es zum Programm gehört, dass sich 22 Menschen auf die Pelle rücken. Und zwar nicht aus zwei Haushalten, sondern aus 22 verschiedenen Haushalten.”

Werder spielt nun am kommenden Samstag (23.05.2020) um 15.30 Uhr auswärts beim SC Freiburg. Leverkusen muss zeitgleich bei Borussia Mönchengladbach ran.

Quelle: sportschau.de




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